Neuinstallation: Der Setup-Assistent wurde vorzeitig beendet

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Moderator: Securepoint

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secureit
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Neuinstallation: Der Setup-Assistent wurde vorzeitig beendet

Beitrag von secureit »

Auf Server 2012R2 System(en), bisher zwei mal probiert - auf verschiedenen Systemen zu installieren erhalte ich die Meldung: "Der Setup-Assistent wurde vorzeitig beendet". Folgerichtig ist das Virenschutz nicht installierbar. Installation erfolgt mittels MSI Installers und Config-Datei. AvRemover durchlaufen lassen, reboot, neuer Versuch bringt keine Verbesserung Es wird immer ein "Rollback" durchgeführt.

Abhilfe?

MarcusM
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Beitrag von MarcusM »

Haargenau das gleiche Problem, sitze gerade schon seit knapp 2 Stunden dran, hätte mal früher ins Forum schauen sollen...
AV Remover, Silent Installation, Registry von "Securepoint" Einträgen säubern usw und sofort, alles kein Erfolg.

Ist das Problem nun bekannt oder soll ich mich beim Support melden?
 

MarcusM
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Beitrag von MarcusM »

https://wiki.securepoint.de/AV/Systemvoraussetzungen

Wow! Für ein CU Update auf einem Exchange Kundensystem das im Januar ausgetauscht wird musste ich gestern den SP AV deinstallieren, jetzt krieg ich ihn nicht mehr installiert weil das Betriebssystem nicht mehr unterstützt wird? Ich bin mir gerade nicht sicher wie ich das bewerten soll....

Mindestens eine korrekte Fehlermeldung dass das Betriebssystem nicht mehr unterstützt wird hätte ich hier erwartet.

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Lauritzl
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Beitrag von Lauritzl »

Securepoint Anitvirus Pro unterstützt nur aktuell von Microsoft unterstützte Betriebssysteme bis zum Ende des Mainstream-Supports
https://wiki.securepoint.de/AV/Systemvoraussetzungen


(Der Mainstream Support für Windows Server 2012R2 lief am 9.10.2018 aus.)
Mit freundlichen Grüßen

Lauritz Laatzen
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MarcusM
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Beitrag von MarcusM »

Das habe ich nun auch gefunden (siehe Link in meinem Post...). Ich bin mir aber 100%ig sicher das es sich bisher zumindest noch installieren lies. Das es nicht supported wird, kann ich noch nachvollziehen. Laut der Übersicht werden ja aber noch Signaturen ausgeliefert...

Das ich bei 2012 R2 Servern nun bis zum Austausch keine Exchange CUs mehr installieren kann ODER auf eine andere Antivirenlösung setzen muss empfinde ich als äußerst unangenehm.

secureit
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Beitrag von secureit »

Sorry, dann hätte man zumindest WENIGSTENS der Fehlermeldung etwas mehr Aussagekraft verleihen können!! ... und zur Bewertung: "Kopfschütteln" (Extended Support: Okt. 2023).

Wenn ich dann noch die 2016 Server (Mainstream-Support 11.01.2022) betrachte und das Gewissen nun habe, dass dann der AV-Schutz in Kürze auch nicht mehr unterstützt wird, muss ich mich schon nach einer alternativen AV-Lösung umsehen...

secureit
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Beitrag von secureit »

MarcusM hat geschrieben: Das habe ich nun auch gefunden (siehe Link in meinem Post...). Ich bin mir aber 100%ig sicher das es sich bisher zumindest noch installieren lies. Das es nicht supported wird, kann ich noch nachvollziehen. Laut der Übersicht werden ja aber noch Signaturen ausgeliefert...

Das ich bei 2012 R2 Servern nun bis zum Austausch keine Exchange CUs mehr installieren kann ODER auf eine andere Antivirenlösung setzen muss empfinde ich als äußerst unangenehm.
Mit der Client-Version 3.2.20 gehts dann doch noch (irgendwie). CMD mit Admin-Rechten starten. MSI-Installer aus dem CMD ausführen ohne Config-Datei. Lizenz des Kunden eintragen. Eventuell wird wieder ein Rollback durchgeführt, ev. meckert "er" wegen Rechten, ev. meckert "er" dass Dienste nicht gestartet werden können. Einfach 2x ausprobieren und mal den Server durchstarten.

So hab ich zumindest meine letzten 2 Stück 2012r2 wieder installieren können.

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pascal
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Beitrag von pascal »

secureit hat geschrieben: Sorry, dann hätte man zumindest WENIGSTENS der Fehlermeldung etwas mehr Aussagekraft verleihen können!! ... und zur Bewertung: "Kopfschütteln" (Extended Support: Okt. 2023).

Wenn ich dann noch die 2016 Server (Mainstream-Support 11.01.2022) betrachte und das Gewissen nun habe, dass dann der AV-Schutz in Kürze auch nicht mehr unterstützt wird, muss ich mich schon nach einer alternativen AV-Lösung umsehen...

Moin, ich zitiere hier einfach mal aus den Newsletter zur Abkündigung und dem Wiki.

"Microsoft hat zum April 2021 die Anforderungen an die Zertifikats-Signatur für Antivirensoftware geändert.

Die geforderten Zertifikate sind nicht kompatibel mit Windows® 7, Windows® 8.1, Windows Server® 2008 R2, Windows Server®2012 R2 sowie älteren Versionen von Windows® 10 (bis Release 1803).
Diese geänderten Anforderungen gelten für jegliche Antiviren-Produkte, welche die Richtlinien von Microsoft erfüllen und unterliegen nicht unserem Einfluss."

Wenn Sie dazu noch Fragen haben sollten, erstellen Sie gerne ein Ticket und Fragen nach mir. Wir können gerne darüber sprechen und die offenen Fragen klären.
Mit freundlichen Grüßen

Pascal Greuel
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t.flachsenberger
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Beitrag von t.flachsenberger »

Es gibt in meinen mittlerweile ca 25 Jahren beruflichen EDV-Erfahrung im gewerblichen Umfeld kein Virenschutzprodukt, mit dem ich derart Probleme hatte, wie mit Securepoint Antivirus. Von einer Virenschutzlösung "Made in Germany" hätte ich zumindest eine Business-Tauglichkeit erwartet.

Was mache ich unter den gegebenen Bedingungen mit meinen Windows 10 LTSC-Versionen, die in Produktionsumgebung laufen, was ist mit den 2012 R2 Servern? Diese werde ich nicht eher ersetzen, weil der Virenschutz-Software-Hersteller nicht in der Lage ist, alle noch im MS-Support befindlichen Systeme zu unterstützen.
Wenn Betriebsysteme nicht mehr unterstützt werden, müsste die Software das folgende Update nicht mehr installieren und das Problem qualifiziert melden, gegebenfalls den Echzeitschutz deaktivieren. Stattdessen zerschießt die Software bei der Installation das System. Dienste hängen, saubere Deinstallation klappt nicht mehr. GuardX sorgt für hohe CPU-Auslasung. Geräte stürzen mit Bluescreen ab.


Genauso ist die Verwaltungsplattform ein bei größerer Geräteanzahl nicht brauchbar. Einstellungen werden häufig nicht übernommen, Konsole meldet, dass Einstellugnen synchron sind, obwohl das nicht der Fall ist. Aktualisierung dauert zum Teil ewig. Verpasste Aktualisierungen/Aktionen werden nicht nachgeholt. (Zum Beispiel bei ausgeschalteten Geräten).

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pascal
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Beitrag von pascal »

Moin Herr Flachsenberger,

Was mache ich unter den gegebenen Bedingungen mit meinen Windows 10 LTSC-Versionen, die in Produktionsumgebung laufen, was ist mit den 2012 R2 Servern? Diese werde ich nicht eher ersetzen, weil der Virenschutz-Software-Hersteller nicht in der Lage ist, alle noch im MS-Support befindlichen Systeme zu unterstützen.
> Wir können hier uns leider nur wiederholen:

Microsoft hat zum April 2021 die Anforderungen an die Zertifikats-Signatur für Antivirensoftware geändert.

Die geforderten Zertifikate sind nicht kompatibel mit Windows® 7, Windows® 8.1, Windows Server® 2008 R2, Windows Server®2012 R2 sowie älteren Versionen von Windows® 10 (bis Release 1803).
Diese geänderten Anforderungen gelten für jegliche Antiviren-Produkte, welche die Richtlinien von Microsoft erfüllen und unterliegen nicht unserem Einfluss.

Wen wir die Produktupdates auf einem Windows Server 2012 R2 ausrollen würden, wird der AV nicht mehr funktionieren, da die Zertifikate von Treiber und Diensten nicht überprüft werden können. Und das nicht von uns, sondern vom Betriebssystem.

Die Installation von der aktuellen Version (3.3.32) sollte auf einem Windows Server 2012 R2 nicht ausgeführt werden können. Wenn Sie hier ein anderes Verhalten haben, melden Sie sich bitte einmal im Support. Produktupdates werden definitiv nicht an die Systeme verteilt.

Für eine Deinstallation haben wir im Resellerportal auch einen AV-Remover.

Das der Guard-X eine Hohe CPU-Auslastung verursacht wird momentan mit Hochdruck von der Entwicklung und dem Support analysiert, wir benötigen hier aber Logs und weitere Informationen. Bitte melden Sie sich umgehend im Support.

Das Geräte mit einem Bluescreen abstürzen ist bei uns nicht bekannt, gerne gucken wir uns das an.

Für Feedback zum Portal kann ich Ihnen auch sagen, bitte melden Sie sich bei uns. Wir haben in der letzten Woche noch eine kleine Bugfixes durchgeführt.

Wie ich es mehrfach geschrieben habe, ich denke das hier ein Gespräch zielführend ist um die Themen anzugehen und zu besprechen. Für uns steht fest, dass wir unsere Partner nicht im Stich lassen und uns die Themen genau angucken. Dafür benötigen wir aber Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen

Pascal Greuel
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KDT
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Beitrag von KDT »

Hallo zusammen,


nach meinen ersten 100 Clientinstallationen sind meine Erfahrungen auch nicht so positiv:

- Die Clientinstallation könnte gerne über die setup.conf immer ein Log-File erstellen. Damit kommt man diesen Rollback Aktionen schneller auf die Spur. Alternativ wäre auch eine bessere Erklärung am Ende des Setup hilfreich.
- Das Portal ist zeitweise extrem träge und in den Statusanzeigen unzuverlässig. Man ist sich nie so richtig sicher, ob die abgestzten Befehle auch auf die ausgewählten Endgeräte überrtragen wurden. Sind die Endgeräte zudem offline, war mir nie klar, ob die Befehle auch wirklich angenommen wurden und später auf die Endgeräte übertragen werden. 
- Das Onboarding von Clients ist unnötig mühselig. Ohne eine manuelle Konfigurationsübertragung pro neu installierten Client habe ich noch nie eine Scan-Konfiguration auf die Endgeräte bekommen.
- Zu den unterstützten Microsoft Versionen: Andere Hersteller können das problemlos! Dann muss Ikarus mal seinen IKELAM Treiber etc. überarbeiten. Tägliche Probleme, die von meinen Kollegen beschrieben wurden (Exchange, LTSC Versionen, Server-Neuinstallationen mit Bestandslizenzen etc.) sind nun einmal Realität. Da müssen die Porgrammierer*innen sich mal aus ihrem Elfenbeinturm bewegen... "geforderte Zertifikate sind nicht kompatibel" ist auf jeden Fall keine ausreichende Erklärung und meiner Ansicht nach nur vorgeschoben. Ein abgelaufener Mainstreamsupport bedeutet nun einmal nicht, dass der Kunde seine Microsoft Lizenzen raus wirft. 

Zumindest ist die Erkkenungsrate sehr gut. 


Jürgen Bisselik  -  KDT GmbH

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