Durchführen kritischer Konfigurationsänderungen?
Verfasst: Mi 25.10.2023, 18:20
Hallo,
ich habe gestern etwas mit der Securepoint gespielt und dabei ist mir eine Änderung aufgefallen, die ich möglicherweise nicht mitbekommen habe. Es geht darum, wie man kritische Konfigurationsänderungen durchführt, so dass man auch bei Fehlschlag nicht die Zugreifbarkeit der UTM verliert.
Erwartetes bisheriges Verhalten:
Wenn ich also jetzt potentiell gefährliche Konfigurationsänderungen vornehme, die mir ggf. den Zugriff auf die Firewall blockieren, dann muss ich vermutlich so vorgehen:
Neuer Weg für kritische Konfigurationsänderungen:
Kann ich jetzt davon ausgehen, dass jegliche Änderung a) durch GUI-Aktionen und b) durch spcli - Befehle automatisch in der aktuellen Konfiguration gespeichert werden?
Wertung
Wenn ich das alles so richtig sehe, dann bedeutet das, dass Ihr die Gefahr, nicht gespeicherte Einstellungen zu verlieren, verhindert habt (funktioniert ab jetzt per Vorgabe automatisch) und im Gegenzug die Gefahr reingeholt habt, dass eine Firewall nicht mehr zugreifbar ist, wenn man vergisst, das Konfigurationsmanagement richtig zu handhaben (funktioniert ab jetzt per Vorgabe nicht mehr automatisch).
ich habe gestern etwas mit der Securepoint gespielt und dabei ist mir eine Änderung aufgefallen, die ich möglicherweise nicht mitbekommen habe. Es geht darum, wie man kritische Konfigurationsänderungen durchführt, so dass man auch bei Fehlschlag nicht die Zugreifbarkeit der UTM verliert.
Erwartetes bisheriges Verhalten:
- Ich speichere die Konfiguration
- Ich ändere kritische Einstellungen A,B,C
- Ich schalte die Firewall hart aus (z. B. weil ich einen Fehler gemacht habe und die Firewall nicht mehr zugreifbar ist)
- Nach dem Hochfahren sind die zuletzt gespeicherten Einstellungen wieder geladen. Die geänderten Einstellungen A,B,C sind gelöscht.
- Ich speichere die Konfiguration.
- Ich ändere kritische Einstellungen A,B,C.
- Ich schalte die Firewall hart aus.
- Nach dem Hochfahren sind die geänderten Einstellungen A,B,C immer noch gesetzt.
Wenn ich also jetzt potentiell gefährliche Konfigurationsänderungen vornehme, die mir ggf. den Zugriff auf die Firewall blockieren, dann muss ich vermutlich so vorgehen:
Neuer Weg für kritische Konfigurationsänderungen:
- Ich speichere die aktuelle Konfiguration "A".
- Ich erzeuge eine neue Konfiguration "B".
- Ich speichere die Konfiguration als "B".
- Die Startkonfiguration lasse ich weiterhin auf "A".
- Ich führe die kritische Veränderung durch.
- Wenn die Firewall nicht mehr zugreifbar ist, schalte ich die Firewall hart aus und das Gerät ist wieder auf Konfiguration "A".
- Wenn alles in Ordnung ist, setze ich die Startkonfiguration auf "B" und reboote ggf.
Kann ich jetzt davon ausgehen, dass jegliche Änderung a) durch GUI-Aktionen und b) durch spcli - Befehle automatisch in der aktuellen Konfiguration gespeichert werden?
Wertung
Wenn ich das alles so richtig sehe, dann bedeutet das, dass Ihr die Gefahr, nicht gespeicherte Einstellungen zu verlieren, verhindert habt (funktioniert ab jetzt per Vorgabe automatisch) und im Gegenzug die Gefahr reingeholt habt, dass eine Firewall nicht mehr zugreifbar ist, wenn man vergisst, das Konfigurationsmanagement richtig zu handhaben (funktioniert ab jetzt per Vorgabe nicht mehr automatisch).