VPN Tunnel in gleiches Subnet - Fallback EthernetConnect
Verfasst: Fr 19.11.2010, 14:58
Hallo,
es gab hier:
http://www.securepoint.de/support/topic.php?id=827
bereits vor einiger Zeit einen ähnlichen Fall, aber der ist zum Ende hin etwas abgeschweift, daher mache ich einmal ein neues Topic auf.
Wir bekommen vermehrt Anfragen über ein VPN-Fallback beim Einsatz von Ethernet-Connect.
Ein Kunde hat ein Ethernet-Connect von der Telekom,
Beide Standorte haben also das selbe Netz:
StandortA = 192.168.0.0 /24
StandortB = 192.168.0.0 /24
Jetzt möchte sich der Kunde zusätzlich absichern, Falls die Leitung abbricht.
Nach mehreren Überlegungen wäre eine Option, einen VPN-Tunnel über die vorhandenen Securepoints/SDSL-Leitungen an beiden Standorten zu etablieren.
Wenn es an dieser Stelle schon bessere Vorschläge gibt, bin ich ganz Ohr...
Da die Netze identisch sind, würde ich die Lösung aus dem oben genannten Post (Virtuelle IPs) verwenden.
StandortB soll zu StandortA Windows Terminalserver erreichen können.
(Die Option, dass StadtortA auch zu StandortB zugreifen kann, muss auch möglich sein - IP-Drucker stehen z.B. in StandortB)
StandortA:
1. Netzwerk
interne FW-IP (eth1): 192.168.0.1 /24
virtuelle IP (eth1): 172.16.1.1 /24
StandortB:
1. Netzwerk
interne FW-IP (eth1): 192.168.0.2 /24
virtuelle IP (eth1): 172.17.1.1 /24
VPN-Einrichtung StandortA:
2. Netzwerkobjekt-VPN
ipsec-StandortB 172.17.1.0 /24, Zone=vpn-IPSEC
3. Netzwerkobjekt internes virtuelles LAN StandortA:
LAN-virtuellA 172.16.1.0 /24 Zone=intern
4. VPN-Tunneleigenschaften (natives IPSEC)
lokales LAN: 172.16.1.0 / 24
Remote-LAN: 172.17.1.0 /24
VPN-Einrichtung StandortB:
2. Netzwerkobjekt-VPN
ipsec-StandortA 172.16.1.0 /24, Zone=vpn-IPSEC
3. Netzwerkobjekt internes virtuelles LAN StandortA:
LAN-virtuellB 172.17.1.0 /24 Zone=intern
4. VPN-Tunneleigenschaften (natives IPSEC)
lokales LAN: 172.17.1.0 / 24
Remote-LAN: 172.16.1.0 /24
Bis hier: Tunnel wird aufgebaut (ist auch keine Kunst)
Hide-NAT StandortA
5. LAN-A (192.168.0.0/24) -> Relation: 172.16.1.1 -> Ziel: LAN-virtuellB (172.17.1.0/24) nicht ausnehmen
Hide-NAT StandortB
5. LAN-B (192.168.0.0/24) -> Relation: 172.17.1.1 -> Ziel: LAN-virtuellA (172.16.1.0/24) nicht ausnehmen
Ist das Hide-NAT korrekt?
Zu den Regeln...
Ich möchte von Client1 (192.168.0.3) aus StandortB per RDP auf z.B. Terminalserver1 (192.168.0.4) in StandortA zugreifen.
Aufgrund der virtuellen-Netze wäre der Zugriff also:
Client1-StandortB (192.168.0.3) -> Terminalserver1-StandortA (172.16.1.4) -> RDP -> allow
Was muss hier nun wie ge-nat-et werden?
Ich dachte, dass ich den Terminalserver statisch natten müsste:
StandortA: Terminalserver1: 192.168.0.4, host, internal, snat: 172.16.1.4
Regel StandortA: LAN-virtuellB (172.17.1.0 /24) -> Terminalserver1 -> rdp -> allow
Regel StandortB: LAN-B (192.168.0.0 /24) -> LAN-virtuellB (172.16.1.0 /24) -> any -> allow
... funktioniert nicht.
füge ich in StandortB zusätzlich ein snat für den Client (auf 172.17.1.3) und eine separate Regel für den Client ein:
Client1 (192.168.0.3) -> LAN-virtuellB (172.16.1.0 /24) -> any -> allow
funktioniert es.
Fragen:
1. Strategie überhaupt richtig?
2. Muss ich an beiden Standorten jedes Objekt, das mit dem anderen Standort kommunizieren will, einzeln mit snat anlegen und eine separate Regel für jeden zugreifenden "Client" anlegen, oder mache ich irgendwo einen schritt zu viel?
3. Hide-Nat richtig bzw. welchen Sinn macht Hide-NAT, wenn jedes Objekt bereits snat hat?
Freue mich auf Antworten...
Gruß
Achim
es gab hier:
http://www.securepoint.de/support/topic.php?id=827
bereits vor einiger Zeit einen ähnlichen Fall, aber der ist zum Ende hin etwas abgeschweift, daher mache ich einmal ein neues Topic auf.
Wir bekommen vermehrt Anfragen über ein VPN-Fallback beim Einsatz von Ethernet-Connect.
Ein Kunde hat ein Ethernet-Connect von der Telekom,
Beide Standorte haben also das selbe Netz:
StandortA = 192.168.0.0 /24
StandortB = 192.168.0.0 /24
Jetzt möchte sich der Kunde zusätzlich absichern, Falls die Leitung abbricht.
Nach mehreren Überlegungen wäre eine Option, einen VPN-Tunnel über die vorhandenen Securepoints/SDSL-Leitungen an beiden Standorten zu etablieren.
Wenn es an dieser Stelle schon bessere Vorschläge gibt, bin ich ganz Ohr...
Da die Netze identisch sind, würde ich die Lösung aus dem oben genannten Post (Virtuelle IPs) verwenden.
StandortB soll zu StandortA Windows Terminalserver erreichen können.
(Die Option, dass StadtortA auch zu StandortB zugreifen kann, muss auch möglich sein - IP-Drucker stehen z.B. in StandortB)
StandortA:
1. Netzwerk
interne FW-IP (eth1): 192.168.0.1 /24
virtuelle IP (eth1): 172.16.1.1 /24
StandortB:
1. Netzwerk
interne FW-IP (eth1): 192.168.0.2 /24
virtuelle IP (eth1): 172.17.1.1 /24
VPN-Einrichtung StandortA:
2. Netzwerkobjekt-VPN
ipsec-StandortB 172.17.1.0 /24, Zone=vpn-IPSEC
3. Netzwerkobjekt internes virtuelles LAN StandortA:
LAN-virtuellA 172.16.1.0 /24 Zone=intern
4. VPN-Tunneleigenschaften (natives IPSEC)
lokales LAN: 172.16.1.0 / 24
Remote-LAN: 172.17.1.0 /24
VPN-Einrichtung StandortB:
2. Netzwerkobjekt-VPN
ipsec-StandortA 172.16.1.0 /24, Zone=vpn-IPSEC
3. Netzwerkobjekt internes virtuelles LAN StandortA:
LAN-virtuellB 172.17.1.0 /24 Zone=intern
4. VPN-Tunneleigenschaften (natives IPSEC)
lokales LAN: 172.17.1.0 / 24
Remote-LAN: 172.16.1.0 /24
Bis hier: Tunnel wird aufgebaut (ist auch keine Kunst)
Hide-NAT StandortA
5. LAN-A (192.168.0.0/24) -> Relation: 172.16.1.1 -> Ziel: LAN-virtuellB (172.17.1.0/24) nicht ausnehmen
Hide-NAT StandortB
5. LAN-B (192.168.0.0/24) -> Relation: 172.17.1.1 -> Ziel: LAN-virtuellA (172.16.1.0/24) nicht ausnehmen
Ist das Hide-NAT korrekt?
Zu den Regeln...
Ich möchte von Client1 (192.168.0.3) aus StandortB per RDP auf z.B. Terminalserver1 (192.168.0.4) in StandortA zugreifen.
Aufgrund der virtuellen-Netze wäre der Zugriff also:
Client1-StandortB (192.168.0.3) -> Terminalserver1-StandortA (172.16.1.4) -> RDP -> allow
Was muss hier nun wie ge-nat-et werden?
Ich dachte, dass ich den Terminalserver statisch natten müsste:
StandortA: Terminalserver1: 192.168.0.4, host, internal, snat: 172.16.1.4
Regel StandortA: LAN-virtuellB (172.17.1.0 /24) -> Terminalserver1 -> rdp -> allow
Regel StandortB: LAN-B (192.168.0.0 /24) -> LAN-virtuellB (172.16.1.0 /24) -> any -> allow
... funktioniert nicht.
füge ich in StandortB zusätzlich ein snat für den Client (auf 172.17.1.3) und eine separate Regel für den Client ein:
Client1 (192.168.0.3) -> LAN-virtuellB (172.16.1.0 /24) -> any -> allow
funktioniert es.
Fragen:
1. Strategie überhaupt richtig?
2. Muss ich an beiden Standorten jedes Objekt, das mit dem anderen Standort kommunizieren will, einzeln mit snat anlegen und eine separate Regel für jeden zugreifenden "Client" anlegen, oder mache ich irgendwo einen schritt zu viel?
3. Hide-Nat richtig bzw. welchen Sinn macht Hide-NAT, wenn jedes Objekt bereits snat hat?
Freue mich auf Antworten...
Gruß
Achim