eigene Absicherung
Verfasst: Do 05.08.2021, 09:34
Hallo zusammen,
ich habe eine allgemeine Frage, die euch sicherlich alle umtreibt. Wie geht man mit der Ignoranz der Kunden zum Thema Sicherheit um? Der Kunde gibt dem Mitarbeiter die Anweisung den Laptop in die Tasche zu packen, damit einer, der durch Fenster schaut, den nicht sieht, die Scheibe einschägt und den klaut. Gut der Laptop ist versichert. Eine Neubechaffung kostet 2000 €.
Auf der anderen Seite ignoriert er die deutlichen Hinweise, dass man dringend den Defender ersetzen sollte, dass VornamedesChefs++ kein sicheres Kennwort ist und dass der Ma keinen Vollzugriff haben sollte um mal eben xy zu installieren. Er hätte den Laptop bezahlt und daher könne er damit machen was er wolle.
Der nächste nutzt fleissig Xp. Er hätte ja ne Firewall. Ein anderer braucht kein Backup, er hat ja eine externe Festplatte. Und ja Backup ist in dem Fall teuer, weil der rund 20 TB an Daten hat. Die Liste lässt sich beliebig erweitern.
Und ich glaube nicht dass der Geschäftsführer aufsteht und sagt, ok meine Schuld, wenn von dem Firmennetzwerk ein Angriff gegen xy gefahren wird und dann die Produktion für 3 Wochen steht. Ganz abgesehen davon, wird in der Branche doch gefragt werden, war dass denn das für ein Vollidiot von Admin war, dass der solche Kennwörter zugelassen hat? Nach der Insolvenz, brauche ich mich im Umkreis von 200 km nicht mehr bewerben.
Es giibt Betriebsvereinbarungen, dass die private Nutzung der Firmen-EDV untersagt ist. Es soll aber schon einige Urteile gaben, dass das unwirksam ist, wenn es länger geduldet wurde oder mit "geringem Aufwand" hätte verhindert werden können. Die Tätigkeiten der Ma überwachen darf man auch nicht. Und es muss ja nicht böswillig sein. Das kommt ja noch dazu.
Normalerweise dürfte ich sowas nicht anfassen. Nur dann könnte ich auf Bäcker umschulen, weil ich keine Kunden mehr hätte. Macht es wirklich Sinn, dass man sich vom Fachanwalt nen Haftungsschluss anfertigen lässt, der mir ggf Haus & Hof rettet? Wie geht man damit um?
mfG
Oliver Eikel
ich habe eine allgemeine Frage, die euch sicherlich alle umtreibt. Wie geht man mit der Ignoranz der Kunden zum Thema Sicherheit um? Der Kunde gibt dem Mitarbeiter die Anweisung den Laptop in die Tasche zu packen, damit einer, der durch Fenster schaut, den nicht sieht, die Scheibe einschägt und den klaut. Gut der Laptop ist versichert. Eine Neubechaffung kostet 2000 €.
Auf der anderen Seite ignoriert er die deutlichen Hinweise, dass man dringend den Defender ersetzen sollte, dass VornamedesChefs++ kein sicheres Kennwort ist und dass der Ma keinen Vollzugriff haben sollte um mal eben xy zu installieren. Er hätte den Laptop bezahlt und daher könne er damit machen was er wolle.
Der nächste nutzt fleissig Xp. Er hätte ja ne Firewall. Ein anderer braucht kein Backup, er hat ja eine externe Festplatte. Und ja Backup ist in dem Fall teuer, weil der rund 20 TB an Daten hat. Die Liste lässt sich beliebig erweitern.
Und ich glaube nicht dass der Geschäftsführer aufsteht und sagt, ok meine Schuld, wenn von dem Firmennetzwerk ein Angriff gegen xy gefahren wird und dann die Produktion für 3 Wochen steht. Ganz abgesehen davon, wird in der Branche doch gefragt werden, war dass denn das für ein Vollidiot von Admin war, dass der solche Kennwörter zugelassen hat? Nach der Insolvenz, brauche ich mich im Umkreis von 200 km nicht mehr bewerben.
Es giibt Betriebsvereinbarungen, dass die private Nutzung der Firmen-EDV untersagt ist. Es soll aber schon einige Urteile gaben, dass das unwirksam ist, wenn es länger geduldet wurde oder mit "geringem Aufwand" hätte verhindert werden können. Die Tätigkeiten der Ma überwachen darf man auch nicht. Und es muss ja nicht böswillig sein. Das kommt ja noch dazu.
Normalerweise dürfte ich sowas nicht anfassen. Nur dann könnte ich auf Bäcker umschulen, weil ich keine Kunden mehr hätte. Macht es wirklich Sinn, dass man sich vom Fachanwalt nen Haftungsschluss anfertigen lässt, der mir ggf Haus & Hof rettet? Wie geht man damit um?
mfG
Oliver Eikel